Standardsituationen der Open Data Kritik

Oops!

In seinem Buch “The Constitution of Society” widmet Anthony Giddens einen ganzen Absatz der Verwendung des Wortes “Oops!” – oder etwas ausführlicher “Oopsadaisy!” (1984:79-81). Seiner Meinung nach ist ein scheinbar im Affekt ausgestoßenes “Oops!” alles andere als rein affektgetrieben. Vielmehr geschieht der Ausruf  durch die Absicht des Ausrufenden zu signalisieren, dass das Vorhergegangene (beispielsweise das Umstoßen eines Glases) zwar aus einer seiner intentionalen Handlungen hervorgegangen, das Geschehene jedoch nicht das eigentliche Ziel der Handlung war.

In diesem Sinne möchte ich die Rechtfertigung, warum es an dieser Stelle so lange ruhig blieb mit einem einfachen “Oops!” abhandeln. Zwar war die Schreibpause zweifelsohne mein fragwürdiger Verdienst, doch ging sie eher draus hervor, dass ich mich mit viel Eifer den anderen Facetten meines Promotionsprozesses gewidmet habe. Unter anderem halt eben Giddens.

London

Seit Anfang März bin ich nun in London und werkele am zweiten Teil meiner Datenerhebung: Blogs durchstöbern, Interviews führen, teilnehmend beobachten. Ende April kehre ich dann nach Berlin zurück bevor es im August für einen längeren Aufenthalt in die USA geht.

Heute morgen war ich von der britischen Stipendiatengruppe der Stiftung der Deutschen Wirtschaft eingeladen im Rahmen eines Workshops ein paar Worte zu meiner Arbeit zu sagen. Da ich während meines Masterstudiums selbst Teil der Gruppe war habe ich diese Einladung umso lieber angenommen.

Standardsituationen der Open Data Kritik

Im Vortrag habe ich versucht den Dschungel der Daten-Begriffe ein wenig zu entwirren, eine (mögliche) Geschichte des “Open” zu liefern und schließlich einmal ein paar Standardsituationen der Open Data Kritik zusammenzutragen.

Viel Spaß, bis bald und vor allem: Happy Centennial Pi Day!